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Die Urlaubsregion Pyhrn-Priel bietet mit ihrer markanten und beeindruckenden Bergwelt am Rande des Nationalparks Kalkalpen ideale Voraussetzungen für Wanderer und Bergfexe. Zwischen anspruchsvollen Gipfeltouren und gemütlichen Familien-Wanderungen in intakter Natur spannt sich die breite Palette an Wander-Angeboten. Das Wegekonzept mit seiner durchgehenden Beschilderung vereinfacht die Orientierung in dieser großen Vielfalt an Touren-Möglichkeiten. „Insgesamt 600 Kilometer umfasst das dicht gewobene Netzwerk an Wanderwegen in allen Höhenlagen und Schwierigkeitsgraden, vom kurzen Wanderausflug bis hin zur großen Bergtour“, berichtet Dietmar Habe, Tourismusdirektor der Urlaubsregion Pyhrn-Priel. Als ideale Ausgangspunkte für Touren in der Region eignen sich vor allem die Hochplateaus der Wurzeralm in Spital am Pyhrn und der Höss in Hinterstoder.
Top-Service für Wanderer
Auch über die eigentlichen Wanderwege hinaus bietet die Region den Wanderern optimale Serviceleistungen. Da zur Wanderung in den Bergen auch die ebenso wohlverdiente wie stimmungsvolle Rast gehört, stehen zahlreiche Almen und Hütten für die Versorgung des leiblichen Wohls zur Verfügung, weiß Habe. Dabei stehen die typischen Schmankerl der Region im Vordergrund – Most, Speck und Brot aus eigener Produktion und regionale Hausmannskost verhelfen zu den nötigen Kräften für die nächste Etappe.
Darüber hinaus kümmern sich die „Wanderspezialisten Nationalpark Kalkalpen“ um die Bedürfnisse wandernder Gäste. Von den 30 Mitgliedsbetrieben, die sich voll und ganz auf Bergfexe und Almwanderer eingestellt haben, liegen 23 in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel. Sie bieten eine große Vielfalt an Leistungen wie etwa individuelle Tourenempfehlungen, einen Wandershop mit Ausrüstungsverleih und ein ortsübergreifendes Wandertaxisystem.
Themenwege als neue Highlights im Angebot
Einen wichtigen Mosaikstein im Wanderangebot der Urlaubsregion Pyhrn-Priel bilden Themenwege, die das intensive Naturerlebnis mit interessanten historischen und geologischen Aspekten der Region verbinden. Drei neue Themenwege wurden 2007 eröffnet. Entlang der Sensenthemenwege in Roßleithen warten echte Natur-Highlights der Region auf die Wanderer, etwa der Pießling Ursprung. Gleichzeitig laden die Wege ein, sich intensiv mit der Geschichte der Sensenproduktion, einst einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Region, zu beschäftigen.
In der Wurzer NaturErlebnisWelt auf der Wurzeralm, einem Rundwanderweg, dreht sich alles um die Entstehungsgeschichte der Alpen. Und die RundWanderWelt in Hinterstoder fasst 13 neue Rundwanderwege in allen Höhenlagen zusammen und lädt ein, die einzigartige Naturkulisse des Stodertales ausgiebig zu genießen.
In Roßleithen weisen Sensen den Weg
Die Gemeinde Roßleithen, zwischen dem Sengsengebirge im Nationalpark Kalkalpen und dem Warscheneckstock im Toten Gebirge gelegen, bietet ihren Gästen ein dicht gewobenes Netz an Wanderwegen in allen Kategorien, ideal für einen ausgedehnten Tag in den Bergen. Bekannt wurde Roßleithen vor allem durch die zahlreichen Sensenschmieden, die entlang der Pießling zu finden waren. „Deshalb haben wir uns entschieden, unser Wanderangebot um sechs Sensenthemenwege zu erweitern“, erläutert Bürgermeister Manfred Atzmüller. Die Sensenthemenwege sind als Rundwanderwege angelegt und umfassen ein Netz von insgesamt 25 Kilometern. 120 Informationstafeln bieten Wissenswertes rund um die Sensen, die Entwicklung der Bauernhäuser und der Schule in Roßleithen und vieles andere mehr. Beschriftete Panoramabilder erklären zudem die traumhafte Bergkulisse.
Zahlreiche atemberaubende Naturschauspiele begegnen den Wanderern bei einer Tour auf den Sensenthemenwegen. Ein besonderer Höhepunkt ist der Pießling Ursprung, eine der größten und ergiebigsten Karstquellen der Ostalpen. Tausende Liter von Wasser treten pro Sekunde aus dem Inneren der Berge hervor. Auch der Gleinkersee, einer der wärmsten Bergseen Österreichs, ist in die Sensenthemenwege eingebunden. Wer seinen Ausflug in die Welt der Sensen noch zusätzlich vertiefen möchte, der kann das Sensenwerk Schröckenfux besuchen, eines der ältesten noch existierenden Industrieunternehmen Österreichs, das seit mehr als 450 Jahren besteht und Qualitätssensen in alle Welt exportiert.
Markiert sind die Sensenthemenwege mit verschiedenfarbigen kleinen Sensen, die jeweils auf die unterschiedlichen Wege hinweisen. „Diese Art der Markierung ist völlig neu und bislang weltweit einzigartig“, weiß Atzmüller.
Zwei Millionen Jahre in zwei Stunden
Frei nach dem Motto Zwei Millionen Jahre in zwei Stunden erleben Wanderer auf der Wurzeralm in Spital am Pyhrn ein einzigartiges Naturerlebnis. Die Wurzer NaturErlebnisWelt ist einerseits ein attraktiver und bequemer Rundwanderweg, gleichzeitig ist sie aber auch eine hochinteressante Zeitreise in jene Zeit, als unsere Alpen im Begriff zu entstehen waren“, ist Bürgermeister Ägidius Exenberger vom neuen Angebot in seiner Gemeinde begeistert.
Entlang des Rundwanderweges vermitteln Info-Stationen mit Schautafeln, Modellen und Objekten zum Angreifen und Ausprobieren Wissenswertes über den Lebensraum Alpen im Allgemeinen und die Wurzeralm und das Warscheneck im Besonderen. Erlebnisbereiche, ob Barfußparcours, Riechköpfe, Wurzelmännchen, Klapptafeln oder Steckspiele fördern die Sinne und sorgen für Abwechslung bei „groß“ und vor allem „klein“. Denn mit der Wurzer NaturErlebnisWelt präsentiert sich das höchstgelegene Hochmoor der nördlichen Kalkalpen verstärkt auch als familienfreundliches Wandergebiet. Aber auch Forscher und Entdecker sind hier genau richtig um anhand von Lupen, Mikroskopen, Ferngläsern und jeder Menge Fachliteratur, die an der Natur-Beobachtungs-Station bereit gestellt sind, die Natur zu entdecken. Die regionale Gastronomie mit urigen Almen und Hütten ist natürlich ebenfalls Bestandteil der Wurzer NaturErlebnisWelt, die am 1. Juli mit einem Wurzeralmkirtag und der Nacht der Bergfeuer eröffnet wird.
Mit der schnellsten Standseilbahn der Welt ist die auf 1.400 Metern Seehöhe gelegene Mittelstation auf der Wurzeralm in nur sieben Minuten erreichbar. Wer noch höher hinaus will, schwingt sich mit der Frauenkarbahn auf eine Höhe von 1.900 Metern hinauf. Ein einfach zu begehender Hochgebirgs-Rundwanderweg bietet dort atemberaubende Ausblicke.
Die RundWanderWelt Hinterstoder
Das Stodertal mit seinem weiten, sonnigen Talboden, seinen saftigen Wiesen, bewaldeten Hängen und schroffen Berggipfeln gilt als ideales Wanderparadies. Das bestehende Wanderangebot wird nun um 13 neue Rundwanderwege, der RundWanderWelt, erweitert. Dadurch ergibt sich eine große Vielfalt an kurzen und langen Routen in allen Höhenlagen und Schwierigkeitsgraden, ein Netzwerk mit einer Gesamtlänge von mehr als 100 Kilometern, erläutert Bürgermeister Helmut Wallner.
Für jeden Geschmack wartet die passende Herausforderung. Gemütliche Dorfpromenaden verlaufen direkt im Tal. Die ausgedehnte Stodertaler Panorama Runde liegt in mittlerer Höhenlage. Die Höss Alpin-Runde führt hingegen in felsiges Gelände mitten im Skigebiet Hutterer Höss, welches mit den Bergbahnen oder über die Mautstraße bequem und schnell erreichbar ist.
Allen gemeinsam ist diesen Rundwanderwegen allerdings, dass sie immer wieder neue Blickwinkel auf die Naturschönheiten und interessante Perspektiven auf die Bergwelt der gesamten Urlaubsregion Pyhrn-Priel eröffnen. Spektakuläre Aussichtsplattformen bieten grandiose Rundblicke, urige Almen, Hütten und Gasthäuser laden zur verdienten Einkehr und verwöhnen ihre Gäste mit regionalen Schmankerln.
In Sachen Orientierung ist die RundWanderWelt ebenfalls auf dem modernsten Stand. Eine einheitliche Beschilderung sorgt für den nötigen Überblick unterwegs. Das Infocenter vor dem Alpineum, die hinterstoder.lounge im Gemeindehaus und sieben über das ganze Stodertal verteilte Infopoints informieren die Gäste zusätzlich, was sie in der RundWanderWelt erwartet.
Startpunkt, Länge des Weges, Höhenunterschied, Gehzeit, Wegbeschaffenheit, die empfohlene Ausrüstung sowie Einkehrmöglichkeiten sind aufgelistet. Auf einer eigens produzierten Wanderkarte sind die Rundwanderwege alle verzeichnet und beschrieben.
Bergbahnen als Leistungsträger für den Wanderer
Wandern liegt als Freizeitaktivität voll im Trend der Zeit, eine Entwicklung auf die auch die Bergbahnen setzen. Die neuen Wanderwege sind auf der Wurzeralm und auch im Bereich der Höss in Hinterstoder mit den Bergbahnen bequem und rasch erreichbar, stellt Dkfm. Werner Laimgruber, Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG fest. Dort erwartet die Wanderer dann ein dichtes Netz an Wegen in allen Schwierigkeitsgraden. Ausflugsziele am Berg, wie etwa die optimal in die Naturlandschaft eingebundenen Speicherseen auf der Höss, bieten den Sommergästen zusätzliche Anreize, die Bergfahrt anzutreten. Die markanten Gipfel der umgebenden Gebirge, die sich auf der Wasseroberfläche spiegeln, locken mehr und mehr Gäste in die Bergwelt Hinterstoders. Mit diesem kompakten Angebot ist es den Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen gelungen, die Frequenz an Sommergästen nahezu zu verdoppeln.
Eine wichtige Voraussetzung für diese Erfolge in der Sommersaison ist die Einbindung unseres Angebotes in die seit 2003 bestehende Naturerlebniscard Pyhrn-Priel, unterstreicht Laimgruber die Wichtigkeit dieser Kooperation.
Die Naturerlebniscard, die Gäste bereits ab einer Übernachtung in einem der rund 160 Partnerbetriebe kostenlos erhalten, ist für die Bergbahnen ein wichtiger Frequenzbringer in den Sommermonaten. Als größter Leistungsträger im Gesamtpaket haben die Bergbahnen ein besonderes Interesse daran, dass möglichst viele Betriebe und Tourismusanbieter in der Urlaubsregion Pyhrn-Priel ihre Leistungen im Rahmen der Naturerlebniscard anbieten.
So bildet die Card das gesamte touristische Spektrum der Region ab und bietet den Gästen ein möglichst breites Freizeitangebot für ihren Aufenthalt.
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