Nach dem Besuch der Barbarakapelle im Berginneren – aus Salzsteinen erbaut – geht es im Rutschen bergab zum Salzsee und der einzigartigen Seebühne. Man taucht ein in die geheimnisvolle Welt unter Tage! 1797 ließ sich schon der gelehrte Weltreisende Alexander von Humboldt durch die Stollen des Altausseer Salzbergs führen.
Im 2. Weltkrieg vollzog sich hier ein Stück Kunstgeschichte: Meisterwerke von Rembrandt, Dürer und Breughel, Michaelangelos "Madonna" sowie der berühmte "Genter Altar" wurden 1945 für die Nachwelt gerettet.
Ab 1943 lagerte die Nazi-Führung diese bedeutenden geraubten Kunstschätze in den bombensicheren Stollen des Altausseer Sandlings.
Insgesamt 6577 Gemälde, 230 Zeichnungen und Aquarelle, 954 Grafiken, 137 Plastiken, 122 Tapisserien und nahezu 2000 Bücherkisten und Pakete mit kleineren Kunstgegenständen. Kurz vor dem Ende des zweiten Weltkrieges sollte dieser Schatz gesprengt werden, um nicht in die Hände der anrückenden Amerikaner zu fallen, nur der entschlossene Widerstand der Bergwerksleitung und dem Einsatz der mutigen, beherzten Salinenarbeiter wurde diese Wahnsinnstat im letzten Moment verhindert.
Darstellungen und Dokumentationen über das Salzwesen, den Salzhandel, der dem Ausseer Land immer Autonomie und Wohlstand brachte alles, sind einzigartig dargestellt im Kammerhofmuseum Bad Aussee, Literatur- und Heimatmuseum Altaussee.
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Adressdaten:
Salzwelten Altaussee
8992 Altaussee
Tel:+43(0)3622/71332-51
Mail: info@salzwelten.at
Öffnungszeiten Sommer:
April, Führungen Mo - So 10.00, 12.00 u. 14.00 Uhr
Mai - Oktober, Führungen Mo - So zu jeder vollen Stunde von 10.00 - 16.00 Uhr
Öffnungszeiten Winter:
November - März, Führungen Do 14.00 Uhr u. Gruppen ab 20 Pers. nach Vereinbarung
Mehr Informationen unter:
Salzwelten Altaussee
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