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Seminarhotel Springer-Schlößl
©Seminarhotel Springer Schlössl

Das Seminarhotel, angeschlossen an das reizvolle Springer Schlößl, verfügt über 43 individuell ausgestattete Zimmer - vom Komfortzimmer bis zum Familienappartement. Alle Zimmer sind mit WC/Dusche, Satelliten-TV, Weckradio und Direktwahltelefon ausgestattet. Frische Luft, erholsame Ruhe, herrliche Aussicht - mehr kann man von einem Stadthotel im Park nicht erwarten! Hier können Sie relaxen, Seminare besuchen und unvergessliche Wien-Besuche verbringen. Je nach Bedarf, Lust & Laune ...


Restaurant

Unser Hotelrestaurant bietet ca. 100 Gästen Platz. Es erwarten Sie ein gemütliches Ambiente, ein aufmerksames Service sowie ein ausgewähltes Speisen- und Getränkeangebot. Im Wintergarten oder im Schanigarten genießen Sie während des ganzen Jahres zusätzlich zu unserem kulinarischen Angebot einen herrlichen Blick auf die Naturdenkmäler unseres Parks.


Das Springer Schlössl

Das legendäre Springer Schlößl in Wien-Meidling, eingebettet in einem herrlichen Park, zählt zu den besonderen architektonischen Schätzen Wiens.

Es ist ein eindruckvolles Ensemble - bestehend aus Springer Schlößl, Seminarhotel mit gutbürgerlichem Restaurant und großzügigem Wintergarten sowie der Julius Raab Stiftung - ebenfalls bestens geeignet für Konferenzen und Seminare.

Das Springer Schlößl ist zudem auch gefragter Drehort für Film und Fernsehen. Speziell die stimmungsvolle Halle war bei verschiedenen Produktionen wie "Tom Turbo" oder die Filmproduktion "Kronprinz Rudolf" aber auch für Werbespots wie z.B. "Almdudler" sehr beliebt.
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Von der Springervilla zum Seminarhotel "Springer-Schlößl"

Das Seminarhotel "Springer-Schlößl" im "Tivoli" in Meidling besteht heute aus drei Gebäudekomplexen: dem Springer-Schlößl aus dem 19. Jahrhundert, dem dazugehörigen Fachwerkbau und dem Seminarhotel.

Das "Springer-Schlößl" wurde 1887 von den Bauunternehmern Fellner und Helmer erbaut. Sie waren die bekanntesten Theaterarchitekten ihrer Zeit - so schufen sie an die 50 Theaterhäuser im deutschsprachigen Raum, z.B. das Ronacher, das Konzerthaus in Wien, die Frankfurter Oper oder die Oper in Czernowitz.

Baron Springer hatte das ganze Areal von der Familie Huegel erworben. Baron Huegel war Oberstgartenmeister der Kaiserin Maria Theresia gewesen und hatte den großen Park gleichzeitig mit dem Park von Schönbrunn angelegt. Viele Naturdenkmäler zeugen noch heute im Park des Hotels von seinem gärtnerischen Können.


"Springer-Schlößl" kopiert

Die Bauausführung der "Springer-Villa" fand damals so großen Anklang, dass das Haus zweimal nachgebaut wurde, vom serbischen König Milan in Belgrad und vom Grafen Stefan von Karolyi in Ungarn. Einen besonderen Eindruck erweckt vor allem die Halle. Sie ist in ihrer reichen Gestaltung ein hervorragendes Beispiel des Wiener Historismus. Der theatralische, schwungvolle Stiegenaufgang, das Glasdach (das die ganze Halle natürlich beleuchtet), die vollständige Täfelung in reichgeschnitztem Nussholz; all dies ist einmalig und daher zu Recht ein geschütztes Kulturdenkmal. Die Halle diente auch als hervorragender Ort für Hausmusik.


Berühmte Gäste im "Springer-Schlößl"

Von den berühmten Künstlern, die in dieser Villa zu Gast waren, seien Katharina von Schratt, Alexander Girardi, Max Reinhardt oder Baron Hasenauer, der Erbauer des Burgtheaters, genannt, weiters der berühmte Musiker und Komponist Roggiero Leoncavallo, der vor allem wegen der ausgezeichneten Akustik sehr gerne in der Halle spielte.


Wechselndes Schicksal für das" Springer-Schlößl"

Mit dem "Anschluss" im Jahre 1938 begann ein wechselvolles Schicksal für das "Springer-Schlößl".

Die Besitzerin des Schlößls, Baronin Rothschild, emigrierte bereits 1936 nach Frankreich. Ende 1939 wurde das Haus von den Nationalsozialisten als jüdisches Eigentum beschlagnahmt und in ein Gauschulungshaus umgewandelt. Gegen Ende des Krieges kam die Gauschule auf die Liste jener Objekte, welche von den Alliierten mit Bomben belegt werden sollten. In den letzten Kriegsmonaten bekam der Park seinen "Bombenteppich". 22 Bomben landeten vor der Villa, das Hauptgebäude selbst wurde nicht getroffen, aber die Fenster und Türstöcke wurden unbrauchbar.


1945 wurde das Gebäude geplündert, sowjetische Tanks fuhren die Umzäunung nieder, wodurch der Eindruck völliger Vernichtung vollendet wurde.


Das Seminarhotel entsteht

Schließlich diente das Haus bis 1953 als Studentenheim der Stadt Wien. Der Park wurde notdürftig instandgesetzt, die Bombentrichter eingeebnet, Schutt und Unrat beseitigt. Dann wurde das ganze Anwesen seinen rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben. 1953 verkauften die Erben des Besitzers an den Verein der Wiener Volksheime.

Im Jahre 1975 fiel der Baubeschluss für die Errichtung des Seminarhotels "Springer-Schlößl".

Zuerst wurde der Ausbau bzw. sofort auch der Neubau in Angriff genommen. Nach 90 Tagen Umbau wurde am 10. Oktober 1975 im ehemaligen "Springer-Schlößl" der Seminarbetrieb aufgenommen. Im Frühjahr 1977 wurde der Neubau feierlich seiner Bestimmung übergeben.


Unterkunftsinformationen:

Unterkunftskategorie:  » Hotel - 3 Sterne
Themenzugehörigkeit:  » Events- & Seminare

unverbindliche Anfrage an Seminarhotel Springer-Schlößl senden

Top-Pauschalen:

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